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Betriebskosten bei Schiffsbeteiligungen
Für den Erfolg einer Schiffsbeteiligung sind neben der Wahl der richtigen Schiffe, langfristigen Charterverträgen und vielen anderen Dingen die Betriebskosten eine entscheidende Größe.
Ihre Höhe kann die Rendite eines Schiffsfonds nachhaltig beeinflussen und sollte deshalb vom Anleger bereits bei der Wahl einer geeigneten Beteiligung berücksichtigt werden.
Dabei beträgt der Anteil der Betriebskosten an den Chartereinnahmen eines Schiffes in der Regel zwischen 20 und 30 Prozent. Berücksichtigt man jetzt noch die Tatsache, dass aus den Chartereinnahmen auch noch die zur Finanzierung des Schiffes aufgenommenen Darlehen bezahlt werden müssen, betragen die Betriebskosten sogar zwischen 70 und 80 Prozent der Ausschüttungen eines Schiffsfonds.
Spätestens jetzt sollte jedem klar sein, welche Rolle dem Vergleich der Betriebskosten bei der Auswahl einer geeigneten Schiffsbeteiligung zukommt.
Kalkuliert werden die Betriebskosten nach den Erfahrungen des Reeders. Was angesichts steigender Ölpreise den Anleger erfreuen dürfte: Treibstoffkosten werden immer vom Charterer eines Schiffes übernommen. Der Eigner des Schiffes ist also von diesem Risiko befreit, kann allerdings zum Beispiel dadurch Einfluss auf die Höhe der erzielbaren Charter nehmen, indem er das Schiff mit einem Motor ausstattet, welcher auch Treibstoff niederer Qualität verbrennt, da dies dem Charterer Kosten für den Treibstoff spart.
Direkt in die Summe der Betriebskosten eines Schiffes gehen hingegen Versicherungen, Reparaturen samt Ersatzteilen und Wartungskosten ein. Darüber hinaus gehören auch die aller fünf Jahre fällige Neueinstufung des Schiffes in eine bestimmte Klasse zu den Betriebskosten, ebenso wie Ausfalltage, in denen keine Einnahmen erfolgen können.
Einige dieser Betriebskosten von Schiffen lassen sich ziemlich genau kalkulieren, bei anderen hingegen ist eine genaue Kalkulation oft nur schwer möglich. So hat der weltweite Anstieg des Ölpreises für eine extreme Verteuerung der auf Schiffen so dringend und in großen Mengen benötigten Schmierstoffe gesorgt. Aber auch Versicherungen können sich im Schadensfall um einiges verteuern.
Wie Sie sehen, ist die Kalkulation der Betriebskosten eines Schiffes mit vielen Unwägbarkeiten verbunden, weshalb dem Reeder bei der Kalkulation dieser Kosten vor allem seine Erfahrung zu Gute kommt.
Bei der Auswahl einer Schiffsbeteiligung sollte also darauf geachtet werden, ob der Reeder bereits in der Vergangenheit eine zuverlässige und treffsichere Kalkulation der Betriebskosten erreicht hat oder nicht.
Eine Übersicht aktueller Schiffsbeteiligungen, die Sie mit bis hohem Rabatt auf den sonst üblichen Ausgabeaufschlag erwerben können, finden Sie hier:
