Merkmale
Funktionsweise
Chancen
Risiken
Haftungsfragen
Verkaufsprospekt
Weichkosten
Kauf von Fondsanteilen
Verkauf von Fondsanteilen
Diversifizierung
Flugzeugfonds
Geschlossene Immobilienfonds
Immobilienfonds Ausland
Immobilienfonds USA
Projektentwicklungsfonds
Klassifizierung und Einteilung
Kaufvertrag
Mietvertrag
Mietgarantie
Indexierung
Verlängerungsoption
Steuerliche Aspekte
Doppelbesteuerungsabkommen
Infrastrukturfonds
Leasingfonds
Lebensversicherungsfonds
Patentfonds
Private Equity Fonds
Private Equity Strategien
Prozesskostenfonds
Rohstofffonds
Schiffsfonds
Bulker
Containerschiffe
Feeder
Tanker
Betriebskosten
Charterraten
Tonnagesteuer
Unterschiedsbetrag
Bewertung
Schiffsfonds richtig vergleichen
Aktuelle Schiffsbeteiligungen
Umweltfonds
Zweitmarktfonds
Steuerliche Freibeträge
Vererbung von Fondsanteilen
Schenkung von Fondsanteilen
Auflösung stiller Reserven
Charterraten bei Schiffsbeteiligungen
Die Charterrate ist bei einer Schiffsbeteiligung die wichtigste Kennzahl für die langfristige Rentabilität. Nur mit einer ausreichend hohen Charterrate bringt ein Schiff dem Eigner genügend Geld ein, um die Fondsanteile der Anleger wie im Prospekt beschrieben zu verzinsen und selber auch noch einen gewissen Gewinn einzufahren. Hatte der Schiffsmarkt vor einigen Jahren noch einen massiven Einbruch der Charterraten zu verzeichnen, so bewegen sich diese heute auf Rekordniveau.
Tagescharter von 15.000 bis 20.000 Euro sind dabei für ein Containerschiff keine Seltenheit mehr und machen den Markt für Schiffsbeteiligungen immer interessanter.
Da die Chartereinnahmen eines Schiffes aber grundlegend in US-Dollar abgerechnet werden, muss dem Wechselkurs verstärkte Beachtung geschenkt werden.
Immerhin hat der Dollar gegenüber dem Euro in den letzten Jahren massiv an Wert verloren, im Hoch sogar rund 40 Prozent. Je weiter sich dieses Verhältnis verschlechtert, also je teurer der Euro im Verhältnis zum US-Dollar wird, desto niedriger werden bei gleich bleibender Charterrate in US-Dollar die Einnahmen europäischer Anleger. Bei der Betrachtung der Charterraten eines Schiffes sollte also auch geprüft werden, ob dem Wechselkursrisiko ausreichende Bedeutung beigemessen wurde. Dies erkennt man meist daran, welchen Wechselkurs der Initiator einer Schiffsbeteiligung seiner Kosten-Erlös-Rechnung zugrunde legt.
Weiterhin gilt es zu beachten, dass lang laufende Charterverträge über mehrere Jahre immer einen entsprechenden Abschlag in der Charterrate pro Tag mit sich bringen.
Meist ist ein neues Schiff bereits bei Auflegung des entsprechenden Schiffsfonds für mehrere Jahre im Voraus fest an eine Reederei vermietet.
Über diesen Zeitraum kann der Anleger also mit konstanten und kalkulierbaren Einnahmen rechnen.
Die nach diesem Zeitraum folgende Anschlusscharter kann hingegen nur geschätzt werden und hängt sowohl von der Entwicklung der Weltwirtschaft, als auch des Containerverkehrs und natürlich ganz besonders von den zur Verfügung stehenden Beförderungskapazitäten ab.
Bei der Auswahl einer Schiffsbeteiligung sollte der Anleger also auf folgende Punkte ganz besonders achten:
- Möglichst langfristiger Chartervertrag ( so genannte Festcharter)
- Hoher Tagessatz für den Zeitraum dieser Festcharter
- Realistische Kalkulation der Anschlusscharter nach Ablauf der Festcharter
Eine Übersicht aktueller Schiffsbeteiligungen, die Sie mit bis hohem Rabatt auf den sonst üblichen Ausgabeaufschlag erwerben können, finden Sie hier:
