Basiswissen
Geschlossene Fonds
Merkmale
Funktionsweise
Chancen
Risiken
Haftungsfragen
Verkaufsprospekt
Weichkosten
Kauf von Fondsanteilen
Verkauf von Fondsanteilen
Diversifizierung
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Vererbung von Fondsanteilen
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Auflösung stiller Reserven
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FUNKTIONSWEISE GESCHLOSSENER FONDS
Funktionsweise geschlossener Beteiligungen
Zur Bildung geschlossene Fonds wird in der Regel die Kommanditgesellschaft mit beschränkter Haftung (GmbH & Co. KG) gewählt. Während eines festgelegten Platzierungszeitraumes werden die Kommanditanteile der Gesellschaft dann zum Erwerb angeboten. Nach Erreichen der benötigten Eigenkapitalquote wird der Fonds geschlossen. Das auf diese Weise angesammelte Kapital (Eigenkapital) wird für den Ausgleich der Emissionskosten verwendet und für die Beschaffung der Anlagegüter eingesetzt, wobei dabei in der Regel auch noch Fremdkapital zum Einsatz kommt. Abhängig vom jeweiligen Anlagegut liegt die Fremdkapitalquote etwa zwischen vierzig und siebzig Prozent.Der Investor leistet eine Kommanditeinlage (fester Betrag) und erlangt so eine Beteiligung an der Kommanditgesellschaft. Welche Summe mindestens investiert werden muss ist abhängig von den Vorgaben des Fondinitiators. – Für private Anleger liegt der Mindestbetrag meist bei 5.000 bis 10.000 Euro, wobei in der Regel ein Agio (Ausgabeaufschlag) von bis zu fünf Prozent hinzuzurechnen ist.
Die Einlage der Kapitalanleger wird nicht zu hundert Prozent für das geplante Investment verwendet. Vielmehr werden davon auch auftretende Nebenkosten gedeckt, wie die Vertriebskosten der Fondsgesellschaft, Verkaufsprovisionen, Steuerberatung, Prospekterstellung, Treuhänder und weitere. Diese Nebenkosten werden als Weichkosten bezeichnet. Der Anteil der Weichkosten am gesamten Fondsvolumen liegt meist bei etwa fünf bis fünfzehn Prozent. Weichkosten bilden keine Substanz und reduzieren den wirtschaftlichen Ertrag des Fonds. Bei den Medienfonds finden sich die höchsten Weichkosten.
Geschlossene Fonds bringen eine langfristige Anlagedauer mit sich, die im Detail von der wirtschaftlichen Nutzungsdauer des jeweiligen Wirtschaftsgutes abhängt. Der Investor ist für die Dauer der Laufzeit an die Beteiligung gebunden. Die Struktur der geschlossenen Fonds lässt einen Börsenhandel oder eine regelmäßige Preisfestlegung mit der Möglichkeit einer Rückgabe an den Fondinitiator im Gegensatz zu beispielsweise Investmentfonds nicht zu. Es gibt allerdings mittlerweile einen Zweitmarkt für Ankauf und Verkauf von zurückgegebenen Beteiligungen – zum Beispiel an der Börse Hamburg.
Für die Investoren der geschlossenen Fonds geht es um die Erzielung von Erträgen – die als jährliche Ausschüttungen ausbezahlt werden. - Die Investitionssumme soll durch die Gesamterträge überschritten werden.
Nach diesem kurzen Überblick über die Funktionsweise geschlossener Fonds zeigen wir Ihnen auf der folgenden Seite die Chancen und Risiken, die sich Ihnen mit einer geschlossenen Beteiligung bieten:

