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Onshore-Windanlagen
Der Begriff On Shore kommt aus dem englischen und bedeutet „an Land“. Bei Onshore-Windanlagen handelt es sich also um die mittlerweile fast jedem bekannten Windräder, die sich zu tausenden auf deutschen Feldern und Wiesen befinden.
Gemäß dem Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) wird die Errichtung einer solchen Windanlage über 20 Jahre mit einer festen Vergütung pro eingespeister kWh belohnt.
Dabei wird die ersten fünf Jahre der im Gesetz festgelegte Höchstsatz gezahlt (2007: 8,19 Cent pro kWh) und dann in Abhängigkeit des Standortes bis zu weiteren 15 Jahren lang dieser Höchstsatz beibehalten oder aber auf den niedrigeren Basissatz (2007: 5,17 Cent pro kWh) abgesenkt.
An welchem Standort wie lange der Höchstsatz vergütet wird, hängt von seinem Vergleich mit dem ebenfalls im EEG definierten Referenzstandort ab.
On shore, also an Land errichtete Windparks stellen dabei den Ursprungstyp aller Windkraftanlagen dar. Die derzeit in Planung befindlichen Offshore-Windanlagen hingegen rückten eigentlich vorwiegend dadurch ins Interesse der Öffentlichkeit, dass sich zunehmend Widerstand gegen die von vielen als Verschandelung empfundene Zustellung ganzer Landstriche mit unzähligen Windrädern regt.
Darüber hinaus blieb das Windaufkommen der letzten Jahre deutlich hinter dem statistischen Mittel und damit den Planungen vieler Fondsinitiatoren zurück. Daher weisen viele Windfonds Erträge unterhalb der Prognosen aus.
Infolgedessen sank auch das Investitionsvolumen in Onshore-Windparks innerhalb der letzten Jahre gewaltig.
Für neu zu errichtende Windparks gibt es nur noch wenige Standort, an denen günstige Windverhältnisse herrschen. Eine Alternative stellen daher die derzeit aufkommenden Projekte des so genannten Repowering, also der Modernisierung bestehender Windräder dar. Wer also unbedingt in Windenergie investieren will, sollte Ausschau nach Repowering-Projekten oder Windfonds an überdurchschnittlich windstarken Standorten halten.
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