Merkmale
Funktionsweise
Chancen
Risiken
Haftungsfragen
Verkaufsprospekt
Weichkosten
Kauf von Fondsanteilen
Verkauf von Fondsanteilen
Diversifizierung
Flugzeugfonds
Geschlossene Immobilienfonds
Immobilienfonds Ausland
Immobilienfonds USA
Projektentwicklungsfonds
Klassifizierung und Einteilung
Kaufvertrag
Mietvertrag
Mietgarantie
Indexierung
Verlängerungsoption
Steuerliche Aspekte
Doppelbesteuerungsabkommen
Infrastrukturfonds
Leasingfonds
Lebensversicherungsfonds
Patentfonds
Private Equity Fonds
Private Equity Strategien
Prozesskostenfonds
Rohstofffonds
Schiffsfonds
Bulker
Containerschiffe
Feeder
Tanker
Betriebskosten
Charterraten
Tonnagesteuer
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Schiffsfonds richtig vergleichen
Aktuelle Schiffsbeteiligungen
Umweltfonds
Zweitmarktfonds
Steuerliche Freibeträge
Vererbung von Fondsanteilen
Schenkung von Fondsanteilen
Auflösung stiller Reserven
Patentfonds
Patentfonds gehören ebenso wie Flugzeugfonds zu den jüngsten und neuesten Kreationen findiger Initiatoren und Fondsgesellschaften. Bei genauerer Betrachtung stellen sie jedoch nicht nur eine neue Klasse von Fonds dar, sondern bilden genau genommen sogar eine gänzlich neue Anlageklasse (Asset-Klasse). Während alle anderen Klassen geschlossener Beteiligungen in körperlich greifbare Objekte (Immobilien, Schiffe, Firmenbeteiligungen etc.) investieren, legen Patentfonds das Geld der Anleger in intellektuelles Kapital an, eben in Patente sowie deren Verwertung.
Was sich auf den ersten Blick ein wenig abenteuerlich anhört, hat bei näherer Betrachtung schon Sinn, bringt aber wie jede neue Fondsklasse Befürworter als auch Gegenstimmen auf den Plan.
Die Gegenstimmen dieser Patentfonds befürchten schlicht und ergreifend, dass es sich nur um eine Modeerscheinung am Markt der geschlossenen Fonds handelt und weisen darauf hin, dass mangels bereits vorliegender Zahlen zu Geschäftsentwicklungen solcher Patentfonds in der Vergangenheit die in den Prospekten der Fondsgesellschaften angegebenen Planzahlen nicht mit Sicherheit garantiert werden können.
Die Befürworter der Patentfonds, zu denen natürlich auch die Initiatoren gehören, sehen in erster Linie die Möglichkeiten und das Potenzial: Patente und deren wirtschaftliche Verwertung sind der treibende Motor für Innovationen.
An der Anzahl angemeldeter sowie zugelassener Patente kann man direkt die Innovationskraft einer ganzen Nation ablesen und Aufschlüsse über deren wirtschaftliche Entwicklung ziehen. Deutschlandweit wurden im Jahr 2005 rund 60.000 Patente angemeldet, was Weltspitze ist, aber mangels Kapitalgeber können nur die wenigsten dieser innovativen Ideen verwertet werden.
So werden bislang rund 175.000 Patente nicht genutzt, einfach weil das zur Umsetzung benötigte Kapital fehlt.
Genau an dieser Stelle setzen die neu aufgelegten Patentfonds an. Das Geld der Anleger fließt hier direkt in die Umsetzung förderungswürdiger Patente. Für den Anleger eröffnen sich hier interessante Möglichkeiten: zum einen tut er mit seiner Kapitalanlage gleichzeitig etwas für den technologischen Fortschritt im eigenen Land und zum anderen bietet das Geschäftsmodell der Patentfonds Möglichkeiten wie kaum eine zweite Branche. Das Volumen der weltweiten jährlichen Zahlungen für die Nutzung marktfähiger Patente wird von Experten auf einen Betrag in dreistelliger Milliardenhöhe geschätzt. Dieses so genannte externe Wissen wird von den meisten Unternehmen aus Industrie und Dienstleistung mittels bereits erwähnter Patentgebühr einfach eingekauft und so dem eigenen Unternehmen nutzbar gemacht.
Natürlich handelt es sich auch bei Patentfonds um eine unternehmerische Beteiligung, die neben Chancen auch Risiken birgt. Gut konzipierte Patentfonds arbeiten deshalb mit Kooperationspartnern aus Wissenschaft und Forschung sowie oftmals auch mit Firmen und Forschungseinrichtungen im Bereich des Technologie- und Wissenstransfers zusammen, um eine möglichst enge Zusammenarbeit mit den Inhabern der Patente sowie den Patenterwerbern sowie einen reibungsarmen Transfer des Wissens von der Theorie in die Praxis zu ermöglichen.
Durch die relativ moderaten Summen, die für die Verwertung einzelner Patente im Vergleich zu den Investitionen beispielsweise eines Schiffsfonds oder Immobilienfonds nötig sind, kann ein Patentfonds auch bereits mit einem relativ niedrigen Fondsvolumen eine wesentlich breitere Streuung erreichen und so unter Umständen in über 100 Patente investieren, was für den Anleger eine optimale Risikostreuung seines Investments bedeutet.
Da Patentfonds noch zu den jüngsten Entwicklungen am Markt der geschlossenen Kapitalbeteiligungen zählen, ist ihre Anzahl auch noch dementsprechend gering. Interessierte Anleger sollten deshalb öfters nach neuen Fonds zur Zeichnung Ausschau halten, wie Sie zum Beispiel von den nachfolgenden Fondsdiscountern mit teilweise hohem Rabatt auf den Ausgabeaufschlag angeboten werden:
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