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Repowering
Beim so genannten Repowering handelt es sich um die Modernisierung bereits vorhandener Windräder oder ganzer Windparks.
Für die zunehmende Bedeutung dieser Modernisierungsmaßnahmen sind zwei Hauptursachen auszumachen: zum einen die Standortknappheit und zum anderen der technische Fortschritt.
Die besten und windreichsten Standorte sind eben schon mit Windparks belegt, weshalb neue Projekte nur noch an windärmeren Standorten realisiert werden können.
Und der technische Fortschritt schreitet auch im Windkraftbereich unaufhaltsam voran. Kamen die ersten Windkraftanlagen in den 1980er Jahren auf Leistungen von ca. 55 kW, so waren es in den 1990er Jahren schon 300 kW und die modernsten Anlagen heute erreichen Leistungen von 6.000 kW.
Durch eine im Rahmen des Repowering durchgeführte Erneuerung und Modernisierung ganzer Windparks kann sogar mit weniger Windrädern ein Mehrfaches an Strom erzeugt werden.
Um das Repowering bestehender Windparks voranzubringen, wurde im Erneuerbare-Energien-Gesetz eine erhöhte Vergütung in Abhängigkeit vom Standort festgesetzt.
Anleger, die in solche Projekte investieren, können also gegenüber normalen Windparks mit einer erhöhten Förderung über eine Dauer von bis zu drei Jahren rechnen. Dabei beträgt die Basisvergütung laut Gesetz 5,5 Cent pro kWh über eine Dauer von 20 Jahren. Darüber hinaus wird den Betreibern eine Zusatzvergütung von 3,2 Cent pro kWh über eine Mindestdauer von 5 Jahren gewährt, die je nach Projekt um bis zu 15 weitere Jahre verlängert werden kann.
Sie sehen, Repowering kann sich sowohl unter wirtschaftlichen als auch ökologischen Aspekten lohnen.
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