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Solarfonds
Standen am Anfang der Umweltfonds vorwiegend Windfonds im Blickfeld der Anleger, so rückten mit den Vergütungssätzen des Erneuerbare-Energien-Gesetzes seit dem Jahr 2004 auch Solarfonds immer stärker ins Interesse der Anleger.
Erst die in diesem Gesetz niedergelegten besonders hohen Vergütungssätze für Solarstrom machten den Betrieb von Solaranlagen für Investoren interessant und sorgten für eine regelrechte Flut von Solarfonds, die seitdem angeboten worden.
Diese Entwicklung zeichnet sich auch in den Statistiken wieder. So wuchs nach einer Studie des Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU) vom 21. Februar 2007 (BMU KI III 1 – Daten EE 2006) der Anteil des aus Solaranlagen erzeugten Stroms von 2005 zu 2006 um fast 54 Prozent.
Der Gesamtanteil der aus Fotovoltaikanlagen erzeugten Energie am gesamten Energieverbrauch Deutschlands betrug dabei im Jahr 2006 0,3 Prozent.
Das klingt auf den ersten Blick nicht viel, bedeutet aber in absoluten Zahlen ausgedrückt rund 2 Milliarden Kilowattstunden Strom, die aus Solaranlagen erzeugt wurden.
In seiner Broschüre „Erneuerbare Energien in Zahlen – Stand: Januar 2007“ schätzt das BMU das Ertragspotential der Stromerzeugung durch Fotovoltaikanlagen auf etwa 105 Milliarden Kilowattstunden ein.
Ins Verhältnis zu den im Jahre 2006 erzeugten 2 Mrd. KWh ist das rund das 50-fache. Alleine diese Zahlen machen das Potential von Solarfonds deutlich.
Da das Erneuerbare-Energien-Gesetz die Stromvergütungen für bis zu 20 Jahre festschreibt, können Anleger auch mit festen Einnahmen über eben diesen Zeitraum planen. Auch die Laufzeit der meisten Fotovoltaikfonds richtet sich nach der Dauer der festgeschriebenen Vergütung.
Für den Anleger ist es bei der Auswahl des richtigen Solarfonds besonders wichtig, auf eine möglichst hohe Wirtschaftlichkeit sowie möglichst hohe prognostizierte Ausschüttungen zu achten.
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