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VERKAUF VON FONDSANTEILEN

Verkauf von Fondsanteilen

Wer vor Ablauf einer geschlossenen Beteiligung - bzw. vor der Auflösung des Fonds - seine Anteile veräußern will, muss selber einen Käufer dafür finden. Eine Chance dazu bietet der Zweitmarkt, der allerdings noch nicht voll ausgereift ist und nur an einigen ausgewählten Handelsplätzen und von meist privaten Unternehmen betrieben zur Verfügung steht.



Hinderlich beim Verkauf der Anteile an einem geschlossenen Fonds kann auch der der Beteiligung zur Grunde liegende Gesellschaftsvertrag sein, der oft ein Mitspracherecht des Initiators vorsieht. Zur Übertragung der Anteile an Dritte bedarf es in diesem Fall der Zustimmung durch den Initiator. Für eine Verweigerung dieser Zustimmung muss zwar in der Regel ein wichtiger Grund vorliegen, aber trotzdem sollte dieser Aspekt Beachtung finden, da eine Übertragung der Anteile zunächst nur unter Vorbehalt erfolgen kann. Als wichtiger Grund kann nämlich auch ein zu niedriger Preis angesehen werden, der die Bewertung der Anteile der anderen Gesellschafter beeinflussen würde. Aber selbst wenn die Zustimmung für den Verkauf der Anteile gewährt wurde (was der Regelfall ist), so muss immer noch ein Käufer gefunden werden, der die Fondsanteile entweder direkt oder über den Zweitmarkt kauft. Dabei muss man auch immer beachten, dass jede Beteiligung ein eigenes Vertragswerk für sich ist. Während es für börsennotierte Fonds ein bestes Depot, einen günstigsten Anbieter und auch jeden Tag Kurse gibt, ist dies bei geschlossenen Fonds nicht der Fall.



Dieser Zweitmarkt für geschlossene Beteiligungen ist in Deutschland noch relativ jung, weshalb auch die Anzahl der sich dort tummelnden Firmen und Anbieter in recht engen Grenzen hält.

Beim vorzeitigen Verkauf von Anteilen an einer geschlossenen Beteiligung sollte auf jeden Fall vor der Veräußerung geprüft werden, ob der Verkauf unter steuerlicher Sicht sinnvoll ist.

Speziell bei Schiffsfonds muss bei einem vorzeitigen Verkauf der Unterschiedsbetrag versteuert werden. Darunter versteht man den Betrag, der beim Wechsel eines Schiffsfonds zur pauschalen Gewinnermittlung über die Tonnagesteuer ermittelt wurde und der sich als Differenz aus Markt- und dem Buchwert der Beteiligung darstellt. Dieser Unterschiedsbetrag muss bei der Rückkehr zur normalen Gewinnermittlung anteilig versteuert werden, also auch beim vorzeitigen Verkauf von Anteilen. Deshalb sollte vor dem Verkauf immer geprüft werden, ob der Verkaufserlös die Steuerlast übersteigt, denn wenn nicht, macht der Anleger Verluste und das ist das letzte, was mit einer geschlossenen Beteiligung bezweckt wird.

Mehr Informationen zum Zweitmarkt für geschlossene Fonds sowie die Funktionsweise von Fondsbörsen finden Sie auf folgender Seite:

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